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Der VW82 Kübelwagen
Der Grundstein für das Volkswagenwerk in Fallersleben war noch nicht gelegt, da tauchten schon Überlegungen für eine militärische Nutzung des KdF-Wagens auf. Für die Prototypen eines offenen Kübelsitzers wurde das PKW-Fahrgestell verwendet, mit größeren Rädern und dafür höherer Hinterachsübersetzung, Typenbezeichnung 62. Das gleiche Fahrgestell mit Allradantrieb erhielt später die Typenbezeichnung 86. Die Konstruktion, die dann in Serie ging und in rund 55.000 Stück produziert wurde, war der Typ 82. Die höhere Bodenfreiheit und Übersetzung wurde durch geänderte Achsschenkel und eine zusätzliche Stirnradübersetzung bei den Hinterrädern erreicht. Ein selbsthemmendes Differential von Rheinmetall-Borsig oder von der Zahnradfabrik Friedrichshafen verbesserte die Geländegängigkeit. Das Kübelfahrgestell mit PKW-Karosserie erhielt die Typenbezeichnung 82E, später 92. Auch von diesem Fahrgestell gab es eine Allradversion unter der Bezeichnung Typ 87. Dieses wurde nicht in größerer Stückzahl hergestellt, aber ebenfalls mit Kübel- oder PKW-Karosserie versehen. Es war auch die Basis für die Entwicklung der Schwimmwagen-Prototypen 128.
Zeittafel
Änderungen
! = Fehler in der Ersatzteilliste. Mistake in spare parts ist. Viele andere Änderungen sind nicht dokumentiert und können daher nicht zeitlich eingeordnet werden. Diese Änderungen finden Sie auf der untenstehenden Checkliste. Warum die meisten Fahrzeuge des Baujahres 1945 Aufbaunummern über 100.000 tragen ist nicht geklärt (insgesamt wurden rund 55.000 Kübelwagen hergestellt). Diese Fahrzeuge müssen mit neuen Preßwerkzeugen hergestellt worden sein und weisen verschiedene Vereinfachungen auf. Many other modifications are not documented and therefore can not be ranked in the time table. Those changes are documented in the Check List below. Most vehicles built 1945 carry body numbers above 100,000 (the reason is not clear, as only approx. 55,000 Kubelwagens were built). These vehicles obviously were pressed with new dies and show a number of simplifications.
Korrekturen und Ergänzungen erbeten an: Corrections and supplementations are asked to be sent to: Dipl.Ing. Arthur Böck A-1170 Wien, Ranftlg.5/4; eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |

